31 Nach Messe und Libera, die wiederum musikalisch von der Trachtenmusikkapelle Siezenheim gestaltet wurden, marschierte die Kameradschaft zum Gasthof Kamml, wo die Generalversammlung stattfand. Obmann Bernd Huber konnte an Ehrengästen begrüßen: Diakon Alfred Thalmeiner, Abgeordnete zum Nationalrat Elisabeth Heiß, Bürgermeister Andreas Hasenöhrl, die Gemeindevertreter Dipl.-Ing Johannes Crepaz, Dr. Gerhard Huber, Ajet Kastrati sowie die Ehrenmitglieder Konrad Taferner, Wolfgang Madl und Josef Sailer. Obmann Huber erstattete einen umfangreichen Tätigkeitsbericht, der auf 76 wahrgenommene Termine im Berichtszeitraum verweisen konnte. Dass die Kameradschaft über eine solide finanzielle Basis verfügt, bestätigte der Kassabericht. Den Höhepunkt der Generalversammlung bildete wiederum der Tagesordnungspunkt Ehrungen. Es konnten wiederum einige Jubiläums- und Verdienstmedaillen verliehen werden. So wurde neben vielen Verdienstmedaillen Kamerad Wilhelm Mayer die Ehrenmitgliedschaft und Angelika Marcinko die Freundschaftsbrosche verliehen. Mit den Grußworten von Bgm. Andreas Hasenöhrl endete die Generalversammlung. Unser Blickpunkt jetzt auch im Internet unter: www.blickpunkt.online Dezember 2025 Kameradschaft Siezenheim Totengedenken & Generalversammlung Foto: © Kameradschaft Siezenheim Am 18. Oktober 2025 fand das Totengedenken mit anschließender 75. Generalversammlung der Kameradschaft statt. Den traditionellen Auftakt bildete die Gedenkmesse mit anschließendem Libera und Kranzniederlegung vor dem Kriegerdenkmal. Verleihung der Jubiläumsmedaillen in Silber - v. li. Obmann Bernd Huber, Dr. Gerhard Huber, Kurt Pletschacher und Dipl.-Ing. Johannes Crepaz. Wilhelm Mayer erhielt die Ehrenmitgliedschaft. Verdienstmedaille in Gold für Josef Hasenöhrl. Holz & Wald – ein regionaler Wert, der weiter wächst Der Wald spielt in Wals-Siezenheim als Lebensraum, Erholungsgebiet, Arbeitsplatz und klimafreundlicher Rohstofflieferant eine durchaus große Rolle. Die heimische Waldwirtschaft sorgt dafür, dass all diese Funktionen im Gleichgewicht bleiben. Viele Haushalte heizen heute wieder mit Brennholz oder Hackschnitzeln aus der Umgebung. Das stärkt die regionale Wirtschaft, sorgt für kurze Transportwege und trägt durch seine fast klimaneutrale Bilanz zum Klimaschutz bei. In Österreich gilt dabei ein bewährtes Prinzip: Es wird weniger Holz genutzt, als nachwächst. Denn die Forstarbeit ist mit Verantwortung verbunden - die Arbeit im Wald ist vielseitig und erfordert Fachwissen. So sind Aufforstung, Dickungspflege und Durchforstung für viele Jahrzehnte Begleiter eines Bestandes. Pflegemaßnahmen und Schlägerungen werden sorgfältig geplant, moderne Maschinen und digitale Technik unterstützen die Arbeit und verlangen gute Ausbildung. Aus Sicherheitsgründen müssen während der Arbeit zeitweise Wege gesperrt werden. Dabei können auch Waldbesucher:innen ihren Teil beitragen – etwa durch Hunde anleinen, Wege einhalten und Rücksichtnahme auf Wildtiere. Um den Wald für die Zukunft zu stärken und vor trockenen Sommern, Stürmen und Schädlingen besser gerüstet zu sein, setzen Waldbesitzer:innen zunehmend auf standortgerechte Mischwälder. Diese klimafitten Wälder bieten Schutz, Artenvielfalt und langfristig hochwertigen Rohstoff. Regionales Holz wird häufig direkt in regionale Zimmerei- und Holzbaubetriebe geliefert und dort weiterverarbeitet. So bleibt der Wald ein wichtiger und verlässlicher Partner für eine nachhaltige Zukunft in unserer Region – als Lebensraum, Erholungsgebiet, Rohstoffquelle und Arbeitsplatz zugleich. Bericht: M. Hauthaler
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