14 Die Kindheit, die Jugend … die prägenden Erlebnisse. Die Unbeschwertheit. Viele Faktoren bestimmen die beste Zeit. Aber auch gewisse Erlebnisse, die just in dem Augenblick sehr erschwerend waren, verlieren im Laufe der Zeit ihre Kraft. Ganz egal, wie man es betrachtet, jeder Mensch hat für sich seine ganz spezielle Zeit, an die man gerne denkt. Deshalb hat die Bachschmiede beschlossen einen Blick zurück zu machen und die „gute alte Zeit“ wieder sichtbar zu machen. In der Bachschmiede wird ein Stück Dorfgeschichte gezeigt. Die Bilder erzählen für jede Betrachterin und jeden Betrachter ihre ganz eigenen Geschichten. Und hier ist auch die Betrachtungsweise wieder unterschiedlich, welche Generation betrachtet die Bilder und wie unterschiedlich werden die Bilder gesehen. Rund 50 Fotos sind zu sehen: im Foyerbereich, auf einem Touchscreen und auch im Stollen. Die Ausstellung, die in der Bachschmiede zu den Öffnungszeiten zu sehen ist, zeigt den Alltag in der Gemeinde Wals-Siezenheim. Bilder vom Schnalzen oder der Faschingsfeier. Bilder über die Arbeit auf den Feldern. Bilder über den stark dörflichen Charakter von Wals und Siezenheim. Die Bilder reichen zeitlich von 1900 bis in die 1950er Jahre. Mit dieser Ausstellung, die das ganze Jahr über zu sehen ist, wollen wir die Erinnerungen aufrechterhalten, das „Alte“ nicht vergessen und die historische Geschichte der Gemeinde wieder erlebbar machen“, erklären GF Bernhard Robotka und Angela Gierlinger. Blickpunkt Die Bachschmiede „Ein Blick zurück” Wals-Siezenheim in alten Ansichten Museumskuratorin Angela Gierlinger mit einer alten Ansicht der Bachschmiede von 1920. Foto: Die Bachschmiede „War sie wirklich so gut, die alte Zeit? War es früher wirklich besser? Fragen, die sich nur sehr schwer beantworten lassen. Wahrscheinlich hat jede Zeit ihren ganz besonderen Reiz.“
RkJQdWJsaXNoZXIy NTIzOTUw