Blickpunkt Wals-Siezenheim | September 2026

12 Aktuell | LOKALES Blickpunkt G'SUND BLEIBN Kleine Rituale, die Kindern im Schulalltag helfen können Die ersten Schulwochen sind oft herausfordernder, als es auf den ersten Blick scheint. Neue Lerninhalte, Prüfungen, Freundschaften und viele Eindrücke wollen verarbeitet werden. Manche Kinder reagieren mit Unruhe, andere ziehen sich zurück oder entwickeln Ängste vor bestimmten Situationen – sei es vor einer Schularbeit, einem Referat oder einfach vor einem anstrengenden Schultag. Gerade in solchen Momenten können kleine Rituale helfen, wieder Ruhe und Sicherheit zu finden. Eine einfache Übung aus der Craniosacralen Arbeit ist das Hinterkopf-Stirn-Halten. Dabei legt das Kind eine Hand sanft auf die Stirn und die andere an den Hinterkopf. Diese Position kann ein Gefühl von Sicherheit vermitteln und dabei helfen, in belastenden Momenten ruhiger zu werden. Einige ruhige Atemzüge in dieser Haltung – etwa vor einer Prüfung oder einem Referat – können das Nervensystem unterstützen, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Auch am Abend lohnt sich ein kleines Ritual. Vor dem Einschlafen gemeinsam drei bis fünf tiefe Atemzüge nehmen, langsam durch die Nase einatmen und noch langsamer durch den Mund ausatmen. Anschließend kann das Kind überlegen, was an diesem Tag schön war oder worauf es sich morgen freut. Solche einfachen Gewohnheiten fördern Ruhe und helfen, den Tag bewusst abzuschließen. Kinder brauchen nicht immer mehr Förderung – oft brauchen sie vor allem das Gefühl, gesehen zu werden und einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen dürfen. Schon wenige Minuten bewusster Aufmerksamkeit können im Familienalltag einen wertvollen Unterschied machen. Carmen Aichinger: „Nicht jede Herausforderung lässt sich vermeiden. Aber jedes Kind kann lernen, mit mehr Ruhe und Vertrauen in schwierige Situationen zu gehen.“ Carmen Aichinger ist Craniosacral-Therapeutin | miBalance Mit dem neuen Namen wächst auch das, was uns schon bisher wichtig war: Menschen persönlich dabei zu begleiten, aktiv und beweglich zu bleiben und mit Freude etwas für sich und ihre Gesundheit zu tun. Auf rund 300 Quadratmetern entsteht dafür viel neuer Raum. Neben modernen Trainingsmöglichkeiten wird es unterschiedliche Bereiche für ruhiges und kommunikatives Training geben. Dazu kommen eine gemütliche Begegnungszone mit Café, Physiotherapie im Haus und weitere Angebote rund um Bewegung und Wohlbefinden. „Wir möchten das Bewährte mitnehmen und gleichzeitig etwas Neues schaffen“, sagen Carmen und Josef Aichinger und Trainerin Tina. „Vitalitas soll ein Ort sein, an dem man nicht nur zum Training kommt, sondern sich wohlfühlt, Menschen trifft und gerne Zeit verbringt.“ Mitte Oktober öffnet Vitalitas seine Türen. Aus Feelgood wird Vitalitas – mit mehr Raum für Bewegung, Begegnung und Lebensqualität. Vitalitas: Aus Feelgood wird ein neuer Ort für Bewegung und Begegnung Viele Menschen in Wals kennen uns bereits als Feelgood Center. Im Oktober beginnt für uns ein neues Kapitel: Wir ziehen in unser neues Zuhause und aus Feelgood wird Vitalitas. Carmen Aichinger

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